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Ihre Meinung ist gefragt


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Es kam, wie es bereits aus den Plänen abzusehen war: Das zugepflasterte Konzept lässt eines am meisten vermissen: die schönen Bäume, das Grün für's Auge, der einstmals tolle Alleencharakter: zerstört. Das kann man einfach nicht durch helleren Pflasterstein ersetzen. Meine Lebensqualität ist jedenfalls nachhaltig gesunken, und zwar erheblich.

Jetzt fällt auch deutlich auf, dass gerade dort, wo die Eckgeschäfte bzw. kleinen Plätze entstehen sollen (siehe Baupläne), große Lücken in der vorher noch durchgängigen Allee durch Baumfällungen gerissen wurden - natürlich rein zufällig, weil die Bäume just an diesen Stellen "wenig vital" waren.

Eigenartig jedoch, dass weiter unten in der Allee die Bäume teilweise deutlich dichter zusammen stehen (geschätzt vllt. 3 – 4 m). Und nicht nur dort, sondern auch in anderen Alleen in anderen Teilen Freiburgs, zB Ecke Bio-Fakultät, wo zahlreiche stattliche Platanen eine prachtvolle Allee zaubern – ohne Lücken, und sehr nahe beinander, und wo sich die Baumkronen viel mehr überlappen. Zum Glück für sie, dass sie dort -bisher- keinen Bauplänen im Wege sind. Und vermutlich ist dort auch einfach ein anderer „Baumexperte“ zuständig.

Im Stadtteil-Heft „Weststadt aktuell“ (Februar 2016, Seite 8) wird der Leiter des Amtes für Projektentwicklung und Stadterneuerung Herr Staible zitiert mit: „Dennoch können wir unser Ziel einer Neugestaltung und Optimierung nicht von einzelnen Bäumen abhängig machen“.
Da bleibt einem doch schlicht die Spucke weg. Das sagt einfach alles über die dortige Einstellung aus.

Ebenda wird der Projektleiter Herr Strittmatter zitiert mit: „[…] Ein weiterer Grund zu Fällungen bestand im Baumstandort, da einige Bäume zu nah an der Straße standen, was nicht mit unseren Planungen zur Neugestaltung kompatibel war.“

Wunderbar. Mit dem 'der Baum stand aber zu nah an der Straße'-Argument kann man fortan ja sämtliche Straßen von diesen lästigen Bäumen befreien.

Außerdem hätte „eine Vitalitätsprüfung aller Bäume einen insgesamt mittleren bis weniger guten Zustand ergeben […].“ Nach erwiesenermaßen miserablem oder äußerst schlechtem Zustand klingt das nicht, ebenso wenig wurde ja angeführt, dass die Fällungen etwa aus Gründen der Verkehrssicherheit erfolgte. Da kann man sich seinen Teil ja denken.

Was mich aber in dieser Sache fassungslos macht… wenn schon die Bäume den Plänen weichen und weg mussten - warum wurden sie nicht verpflanzt? An keiner Stelle habe ich hierzu etwas vernommen. Die Aussagen der oben zitierten Personen zeugen in meinen Augen jedenfalls nicht gerade von großem Bedauern und der Sorge um die Bäume.

Wieso bekommen das andere Städte hin, und Freiburg nicht? In Kehl wurden im November 2015 sogar 42 (!) Bäume verpflanzt! And guess what… es waren ebenfalls Platanen.

http://www.badische-zeitung.de/kehl/42-baeume-muessen-der-neuen-tram-wei...

Ebenso in Raunheim (8 Meter hohe Platane, März 2016):
http://www.ruesselsheimer-echo.de/lokales/ruesselsheim/Neues-Zuhause-fue...

Aber schon klar. Abholzen ist billiger, man kann schnell Tatsachen schaffen und wenn mal Zweifel sind, hey, prüfen wir ganz fix mal die Vitälität und wenn 20 Bäume mindestens einen 'insgesamt mittleren Zustand' haben, kann man sie alle plattmachen. So geht man hier mit der Natur um. So wenig Dankbarkeit kann man gegenüber den luftsäubernden, schattenspendenden Bäumen zeigen, und so gering schätzt man sie, dass man sie lediglich als lästige, mit Bauplänen inkompatiblen Probleme betrachtet.

Mich ärgert es sehr, wie die Stadt unter Kreation eines Unwortes des Jahres hier in so großer Zahl kurz und rücksichtslos Bäume fällte. Ich schätze, der Name (ZAK) ist da Programm. Za(c)k - die Bäume sind schon ab. Nach Freiburger Lesart heißt das dann wohl 'wegoptimiert'. Schließlich erfordert das ein bisschen Kreativität und Mut, wenn man die Pläne an den vorhandenen gesunden Bäume ausrichten müsste. Oder sie verpflanzen lässt. Umgekehrt braucht man das nicht. Wenn Baukonzerne involviert sind, geht das dann aber schon; da baut man schon mal jahrelang eine UB um alte Aufzugsschächte, das war gar kein Problem.

Und nun her mit den schönen neuen Schuhgeschäften im neu geordneten und frisch aktivierten Viertele, wo Bäume nur überleben dürfen, wenn sie keinem Laden im Sichtfeld stehen. Ich werde jedenfalls nun aus der Sundgau-EX-Allee wegziehen, weil ich das nicht mehr mitansehen kann. Die Stadt hat sich bis heute nicht auf meine Eingabe gemeldet. Absolutes Desinteresse.

Wenn dieser berüchtigte sog. Freiburger „Vitalitätsmaßstab“ Schule macht, den sich da einige sicher äußerst vitale 'Baumliebhaber' der Stadt ausgedacht haben, und tatsächlich konsequent angewendet würde, dann steht bald nicht mehr viel hier in Freiburg. Da wäre es doch nur gerecht, all jene, die bisher eifrig diese und weitere Baumfällaktionen veranlassten, auch mal einer Vitalitätsprüfung zu unterziehen. Einfach aus Gesichtspunkten der Fairness. Bäume haben hier ja keine Lobby (mehr).
Selbst der Bürgerverein Betzenhausen-Bischofslinde hat sich einlullen lassen und dann der Aktion sogar noch ausdrücklich zugestimmt. Und übernahm danach bereitwillig die, sagen wir, Litigation-PR für der Stadt. Bravo! Das nenn ich mal gelungen, liebe Verantwortliche. Und im gleichen Zuge sucht der Bürgerverein auf der anderen Seite jetzt 'Baumpaten' für die übrig gebliebenen Bäume. Weil so ja „[d]as Wachstum der Bäume entlang der Sundgauallee [..] extrem gefördert und geschützt werden“ könne (Bürgerblättle Betzenhausen-Bischofslinde, Heft Nr. 237, April/Mai 2016, Seite 5). Also bis zum nächsten Abholzen natürlich. Na dann ist ja alles gut. Friede, Freude, Baumkuchen.

Da klang es wie Hohn, als die Grünen bei der Landtagswahl vor Kurzem überall freundlich lächelnd von den Wahlplakaten schauten, mit dem wohlfeilen Slogan „Erhalten, was uns erhält.“
Nun gut, es war ja keine Bürgermeister- oder Gemeinderatswahl. Dennoch: Welch Farce. Die Plakate hingen ja zum Teil gut sichtbar an den Bäumen, die dann später den städtischen Sägen zum Opfer fielen.

Hier in Freiburg nämlich, da säbelt man ruckZAK alles ab, was uns erhält.

Kleiner Hinweis am Rande:

„Aufgrund der luftreinigenden Attribute ist der Laubbaum optimal für Großstädte mit einer hohen Luftverschmutzung geeignet.“ (Quelle: http://www.gartenlexikon.de/pflanzen/platane.html)

Background aus der BZ, Artikel vom 20.01.2016: „Stickstoffdioxid, das mehr noch als Feinstaub vom Straßenverkehr emittiert wird, ist vor allem für Asthmatiker, aber auch für die Pflanzenwelt gefährlich ist. Und mit diesem Schadstoff hat Freiburg seit Jahren ein Problem. Der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wird regelmäßig überschritten. Laut Regierungspräsidium lag der Mittelwert des Jahres 2014 bei 62 Mikrogramm, im ersten Halbjahr 2015 bei 58 Mikrogramm.“

Ich weiß jedenfalls, wen ich nächstes Mal nicht mehr wähle. Ganz ehrlich, ich denke nicht dass die anderen Parteien mehr abholzen als die ehemals auch für Umweltschutz bekannte Partei. Protest ist mir jedenfalls keiner zu Ohren gekommen.

Achja, „Green“ City, bei Gelegenheit vielleicht nächstes Mal einen Blick in die eigene Baumschutzsatzung werfen (http://www.freiburg.de/pb/,Lde/233212.html). Nur so zur Erinnerung, die gibt’s auch noch, also auf dem Papier jedenfalls. Wurde aber sicher gemacht, die §§ mit Baumschutz und so lästigem Kram übersprungen und gleich hin zu den weiter hinten vorhandenen Ausnahmegründen und sich quick was zuerechtgebastelt, wie man das umgehen kann.
Aber who cares… gibt ja eh eine Fülle von Gründen wie man die umgehen kann, wurde ja neulich äußerst erfolgreich bewiesen.

Ich sehe schon die Schlagzeilen, die das ZAK als vollen Erfolg feiern werden und auf die unglaubliche Akzeptanz und Zufriedenheit der Anwohner hinweisen werden, deren Lebensqualität ja um ein Vielfaches gestiegen sei. Dort, ein "voller Erfolg" - und über die dafür sinnlos geopferten Bäume spricht dann keiner mehr.

In diesem Sinne, liebe Bäume: Ihr müsst hier in Freiburg immer schön vital bleiben. Wenn's geht, etwas besser als mittlerer Zustand auch. Dann habt ihr hier in Freiburg vielleicht noch Überlebenschancen. Also natürlich nur, ihr steht zudem „nicht zu nah an der Straße“, und seit „kompatibel“ zu zukünftigen Bauplänen.

„Wenn Bäume WLAN-Signale senden oder verstärken würden, der Mensch würde soviele davon pflanzen, dass der ganze Planet gerettet werden könnte. Zu dumm, dass sie nur dieses Sauerstoffzeugs produzieren.“

ich habe die Befürchtung, dasses in beide Richtungen Fahrrad-Schnellbahnen gibt und Fussgänger - wie in der SOGENANNTEN"FUSSGÄNGERZONEKAISER jOSEF-STR: STÄNDIG MIT RÜCKSICHTSLOSEN UND SCHNELLEN rADLERN RECHEN MÜSSEN:

FÜR DIE bELEBUNG UND DIE gESCHÄFTE SIND fUSSGÄNGER WICHTIGER ALS rADFAHRER
DIESE fAHRRADPLAGE IST FÜR ÄLTERE MENSCHEN INZWISCHEN EIN pROBLEM: LEIDER SIND VIELE fAHRADLER AUCH ZIEMLICH RÜCKSICHTSLOS:UND VIEL ZU SCHNELL UNTERWEGS

Ich bin ebenfalls Betzenhauser Anwohner und habe mit Entsetzen erst jetzt von der bevorstehenden Baumfällung Kenntnis erhalten.

Das ist einfach furchtbar, ich hätte dies niemals erwartet von einer 'grünen' Stadt.

Kein einziger Baum, der nicht eine konkrete und unmittelbare Gefahr darstellt, sollte gefällt werden!

Es kann nicht sein, dass diese Bäume einem Stadtkonzept weichen sollen, welches sich vielmehr nach den Bäumen ausrichten sollte, denn diese waren vorher da und geben der Sundgauallee ihren einmaligen Charakter.

Ich bin fassungslos, was hier getan wird und wie sehr die Natur geringschätzt wird. Ich kann auch nicht glauben, wie lapidar in dem gerade eingesehenen Dokument von "Herausnahme" von 'wenig vitalen' Bäumen gesprochen wird! Wer entscheidet eigentlich dies und nach welchen Kriterien?
Gibt es einen Freiburger Vitalitätsmaßstab für Bäume, der einem Baum vorschreibt, wie vital er zu sein hat, dass er nicht gegebenenfalls gefällt wird?

Und dies dann noch als "zur Stärkung des Baumbestands" zu deklarieren, klingt schlicht wie Hohn. Die Bäume erscheinen zudem keinesfalls wenig vital. Ganz im Gegenteil.

Man kann das auch nicht wiedergutmachen durch Neupflanzung. Jeder Baum zählt! Jahrelang haben sie
uns erfreut, im Sommer Schatten gespendet, zur Erfrischung unserer aller Augen geblüht und die Luft gesäubert, und Stärke symbolisiert. Und so zeigt man ihnen also in Freiburg Dankbarkeit.

Ich hoffe zutiefst, dass das Vorhaben noch gestoppt wird und keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden. Es findet sich sicher auch eine Lösung, die die Bäume wertschätzt.

Ich finde, im Interesse aller Einwohner und Bürger von Betzenhausen und von Freiburg sollte der alte Baumbestand in der Sundgauallee erhalten werden.

Die Achse der Sundgauallee bildet mit ihrer Einkaufszeile und der Straßenbahnanbindung das Zentrum des Stadtteils Betzenhausen.

Daher ist für alle Bewohner des Stadtteils und auch von Freiburg von Interesse, was mit den Bäumen geschieht. Dies beeinflusst massgeblich das Erscheinungsbild, die Attraktivität und die Lebensqualität des Stadtteils.

Umso gravierender finde ich, dass auf Info-Veranstaltungen sehr kurzfristig auf das Ausmaß der geplanten Rodung hingewiesen und damit den Bürgern quasi das Mitspracherecht entzogen wurde, sie also in diesem entscheidenden und für alle wichtigen Punkt vor vollendete Entscheidungen gestellt wurden. So geht das nicht! Eine gelungene Bürgerbeteiligung sieht anders aus!

In einem so wichtigen, für das Gesicht des Stadtteilzentrums so massgeblichen und daher für alle Bewohner interessanten Punkt halte ich eine Bürgerbeteiligung in Form einer Abstimmung aller Bürger über diese Frage für unerlässlich und daher dringend geboten und notwendig!

Ich halte es für wichtig, eine Abstimmung bzw. einen Bürgerentscheid vorzunehmen, und zwar bevor Tatsachen geschaffen werden! Das verstehe ich unter Demokratie!

Ein Fällen der Bäume ohne Mandat aller Bürger würde zu einem unwiederbringlichen Verlust an alter Baumsubstanz und zu einer Enttäuschung der Bürger über die Politik der Stadtverwaltung und einer Abwendung von dieser führen.

Wir sollten unser Mitspracherecht wahrnehmen und in einem Bürgerentscheid abstimmen können.

Da bin ich ganz und gar Ihrer Meinung!

Ich protestiere gegen das Fällen von 22 Bäumen in der Sundgauallee am 21.02.2016!!
Eine positive Umgestaltung kann das kaum sein. Ich plädiere dringend für einen Erhalt aller Bäume!

Es ist ja schön, dass hier im Stadtteil etwas geschieht. Aber wie heisst es so schön - manchmal ist weniger mehr. Nicht dass es laut genug ist durch den Anlieferverkehr (Edeka, Penny), nicht dass seit Jahren ein Haus nach dem anderen saniert wird. Muss alles sein. Aber hätte man die Umgestaltung nicht besser planen können? Da wird den ganzen Samstag bis Abends gearbeitet, heute wurde bis 20.30 Uhr gearbeitet - kaum ein Durchkommen, dazu ohrenbetäubender Lärm. Grossartig hier zu wohnen, grossartig wenn man Urlaub hat. Ich kann auf eine "feierliche Eröffnung" durch den Baubürgermeister getrost verzichten - ich hätte einfach nur gerne meine Ruhe. So wie hier gearbeitet wird, ist unzumutbar für jeden der hier wohnt. Ich würde gleiche Massnahme gerne vor dem Haus von Herrn Haag oder Herrn Salomon erleben. Entweder wurde hier im Vorfeld schlecht geplant und ein schlechter Zeitplan aufgestellt oder die Arbeiten wurden schlecht durchgeführt. Jetzt auf biegen und brechen alles durchziehen für ein Fest das keiner braucht? Nein danke, so ist bürgerfreundliche Planung in meinen Augen sicher nicht gemeint.

Mich würde interessieren, wie der Zugang zur vorhandenen Tiefgarage von Haus "Sundgauallee 15" sicher gestellt werden soll? Laut Plankonzept sehe ich diesen Zugang nicht berücksichtigt, da genau dort der große, öffentliche Platz beginnen soll.

Wir wohnen in unmittelbarer Nähe zur Pizzeria und dem Döner Imbiss.
Es wird immer schlimmer mit dem Lärm. Wir sind keine Menschen, die anderen das Zusammensein, Unterhalten und Lachen nicht gönnen.
Aber wenn man im Sommer mit geschlossenem Fenster schlafen muss, um überhaupt ein wenig zur Ruhe zu kommen, dann ist es übertrieben!

In beiden Gaststätten sind die Besucher bis weit nach 23 Uhr!!! draußen und es ist sehr laut: Musik läuft, Gelächter, Stimmengewirr.

Wir dachten, dass nach 22 Uhr die Bewirtung und der Aufenthalt im Außenbereich nicht mehr gestattet ist.

Doch diese beiden Gastronomien halten sich nicht daran.

Wenn es nicht besser wird, werden wir andere Schritte unternehmen!!!

Moderation's Bild

Gemäß §2 der Rechtsverordnung der Stadt Freiburg i.Br. über die Festsetzung von Sperrzeiten für die Außenbewirtschaftung von Gaststätten gilt: "Für die Außenbewirtung der Gaststätten im gesamten Stadtgebiet wird der Beginn der Sperrzeit in der Nacht auf Samstag und Sonntag sowie in den Nächten auf gesetzliche Feiertage auf 0.00 Uhr festgesetzt. An den übrigen Tagen beginnt die Sperrzeit um 23.00 Uhr." Diese Regelung gilt auch für die hier angesprochenen Betriebe, weshalb das Betreiben der Außengastronomie bis 23.00 Uhr bzw. 0.00 Uhr in diesem Falle erlaubt ist. Gleichzeitig ist aber auf die nach § 3 der Polizeiverordnung der Stadt Freiburg i.Br. hingewiesene Nachtruhe von 22.00 bis 6.00 Uhr durch den Gaststättenbetreiber zu achten.

Beim Umbau des Parkplatzes und einem Teil der Lichtenbergstr. sollte berücksichtigt werden, daß die Bewohner des Hauses Lichtenbergstr.2 schon jetzt extrem unter dem Anlieferverkehr des Edeka-Marktes zu leiden haben. Schon um 6 Uhr morgens und teilweise früher stehen die ersten Lkw teilweise mit laufenden Kühlaggregat verkehrswidrig im absolutem Halteverbot vor unserem Haus. Der Lärm ist noch bei geschlossenen und schall-
schutzisolierten Fenster zu hören und reißt uns aus dem Schlaf.
Die ganze Situation hat sich im Laufe der Jahre verschärft seitdem der Betreiber des Edeka-Marktes die ursprüngliche Anlieferzone verkleinert hat und mit einer Mauer als Lagerraum abgetrennt hat. Hinzu kommt noch, daß das restliche freie Teilstück der Zufahrt mit Leergut und Rollwagen zugestellt wird und teilweise als privater Parkplatz des Betreibers genutzt wird. Früher konnten die Lkw weit in das Gebäude hineinfahren und dort entladen, was wesentlich geräuscharmer vonstatten ging.
Sinnvoll wäre eine Anlieferung von der Sundgauallee aus, wo auch der Bereich für die Müllwagen ist. Der Betreiber des Marktes müßte dann einen Durchbruch zu seinem rückwärtigen Lagerraum schaffen.

Ich halte die jetzige Planung, den stadteinwärts führenden Radweg auf die einspurige Fahrbahn der Sundgauallee zu verlegen,für gefährlich und verkehrsbehindernd, da die Radfahrer durch ein- und ausparkende Autos behindert und gefährdet werden, da die Autofahrer zwangsläufig den Radweg überqueren müssen.
Zudem müssten sich die Radler samt Fahrrad zwischen den parkenden Autos hindurchjonglieren, um zu den Geschäften zu gelangen.
Ich halte es für sinnvoll, den Radweg zwischen Parkplätze und Grünstreifen zu verlegen und ihn in beide Richtungen frei zu geben. Somit würde verhindert werden, dass wie bisher der Gehweg von Radfahrern in beide Richtungen benutzt wird.

Das gesamte Wohngebiet ist nur über die Sundgauallee erreichbar, der Verkehrsfluss muss deshalb auch für Autos erhalten bleiben.
Wieso wird nicht die stadtauswärts-führende, nördliche Fahrbahn für den "Durchgangsverkehr" in beiden Richtungen genutzt, die stadteinwärts-führende Fahrbahn könnte zusammen mit dem Fussweg, Radweg und Grünstreifen zu einer Einbahnstrasse mit Ladezonen, Fuss-/Radweg, Parkplätzen, Zonen für Verkaufsflächen etc. (ev. Spielstrasse mit Schrittgeschwindigkeit) umgestaltet werden.

@Lupo79114: Dieser Vorschlag ist mir außerordentlich sympatisch, da hierdurch ein zusammenhängender, beruhigter Bereich geschaffen wird, der die Wohnqualität erheblich verbessern würde.

Ich möchte aber noch etwas hinzufügen. Die derzeitige Ampelregelung an den Kreuzungen ist unbefriedigend; in Stoßzeiten hat man Schwierigkeiten, aus dem Viertel auf die Sundgauallee zu kommen, in den übrigen Zeiten - und das ist die weitaus meiste Zeit - steht man oft an der Ampel, obwohl auf des Sundgauallee kein oder wenig Verkehr ist.
Um dem abzuhelfen, könnte es zwei Möglichkeiten geben:
1. man schafft an jeder Kreuzung der nördlichen Fahrbahn einen Kreisverkehr. Der Platz wird wohl nur für einen kleinen Kreis reichen, aber es könnte machbar sein. Ampeln wären hier nur noch für die freie Fahrt der Straßenbahn erforderlich.
2. Man schafft auf der Sundgauallee die Vorfahrt ab, es gilt in diesem Bereich nur noch RECHTS VOR LINKS! Für die Straßenbahn Aussage zu 1.

Generell "Rechts vor Links" ist wohl besser als die jetzige Ampelregelung mit teilweise unverhältnismässig langen Wartezeiten, wobei sich die Frage stellt, ob eine Strassenbahn schon den gesamten Verkehr blockieren soll, solange noch Fahrgäste ein- und aussteigen. Reduzierte Geschwindigkeit bei der VAG in diesem Bereich wäre zu begrüssen.

Verschönerungen?
Ich wohne noch nicht lange hier und fühle mich bei der Idee einen größeren Platz vor der "Tür" zu haben mehr als unwohl! Im Winter macht es den Anwohnern sicher nichts aus die Feste der gegenüber wohnenden Studenten und das Gröhlen der "Alki's" zu überhören,aber jetzt wo es wärmer wird? Eine KITA soll auch in die ehemalige Pizzeria eingebaut werden...da sehe ich die Lärmbelästigung voraus!
Um es klar zu stellen ich habe nichts gegen Kinder,Studenten und auch Alkoholiker, wenn sie sich an Regeln halten würden wie z.B.:die Flaschen wegräumen und kein Geschrei nach Mitternacht! Da dies meines Erachtens utopisch ist und die Geschäfte ihren Umsatz nicht durch ein schönes Aussehen steigern können finde ich eine Verschönerung des Platzes für eine Fehlinvestition!

Die Umgestaltung der Sundgauallee wird die Verkehrsprobleme verstärken. Schon heute ist durch in zweiter Reihe parkende Autos und Parkplatzsuchende der Verkehrsfluss gehemmt. Häufig fahren auch Notarzt und Rettungswagen durch die Sundgauallee. Solange Anwohner mit dem Auto von der Thannhauserstrasse zum Bischofskreuz fahren, wird es nie genug Parkplätze geben, zudem werden viele Autos von den Bewohnern der Studentensiedlung sowie Pendlern belegt. Da wären Anwohnerausweise eine Lösung. Aber solange diese Massnahmen wie auch die vorhandenen Halteverbotszonen nicht regelmässig kontrolliert werden, wird auch das nichts helfen.

Eine neue Platzgestaltung am Bischofskreuz wird den Umsatz der Geschäfte nicht steigern, niemand kauft mehr, weil der Platz schöner ist. Aber es wird mehr biertrinkende Zeitgenossen anziehen, die den Platz auch heute schon "nutzen".

Es stellt sich wirklich die Frage, ob die finanziellen Mittel nicht sinnvoller investiert werden könnten.

Also bzgl. Thema "Verkehr" sehe ich ganz andere Probleme als die Sorge um einen "Verkehrsfluß" des nota bene motorisierten Verkehrs. Das Hauptproblem ist m.E. die Frage, wie man in einem Wohngebiet die wichtigste Verkehrsart, nämlich den nicht motorisierten Verkehr fördern kann. Aus diesem Blickwinkel heraus bekommt "Verkehrsfluß" eine ganz andere Bedeutung: Z.B. eine Ampelschaltung, die auch der durchschnittlichen Geschwindigkeit eines Radfahrers gerecht wird, damit der nicht ständig von roten Ampeln behindert wird. Ein anderes Beispiel sind Radwege mit beiden Richtungen, damit vermieden wird, was das Verbotsschild vor dem Schuhhof an der Ecke Angelus-Silesius-Straße/Sundgauallee täglich zigfach provoziert, daß nämlich die Radfahrer, die sich eigentlich vernünftig verhalten, ins Unrecht gesetzt werden, weil sie einfach Richtung Sundgaupassage weiterfahren.
Bei der Frage, wie die Lebensqualität von Be-Bi erhalten (z.B. gegen die Anfechtungen eines Betonkolosses auf dem Brielmanngelände mit geplantem Waffenhändler im Sortiment) bzw. evtl. sogar verbessert werden kann, plädiere ich dafür, grundlegende Fragen zu stellen und zu beantworten: Wie muß der öffentliche Raum beschaffen sein, damit sich die Mehrheit der Bewohner im Wohngebiet wohlfühlt? Ich meine, daß dabei Themen wie Lärmschutz, Luftqualität, Baumbestand, Angebot an Verweilplätzen & Treffpunkten eine etwas höhere Priorität zukommen muß als dem Thema Verkehrsfluß des motorisierten Individualverkehrs.

Seit vielen Jahren wohnen wir am Bischofskreuz und fühlen uns an sich sehr wohl.
Wichtig war uns einerseits die direkte Nähe zu grünen Gebieten (Seepark auf der einen, Dreisam und Obergrün auf der anderen Seite), andererseits die Geschäfte des täglichen Bedarfs in Fußnähe. All das haben wir hier und wir kaufen für uns fünf meistens zu Fuß hier im Quartier ein. Auch eine Apotheke, Banken, Frisör, Kleiderladen, Gärtnerei, Restaurant usw. befinden sich hier.
Allerdings gibt es hier viel zu wenig Parkplätze, da viele mit dem Auto hierherkommen um einzukaufen.
Seit die Pizzeria aufgemacht hat und Weight Watchers ihre Treffen ausgweitet haben, ist es von 8 bis 19 Uhr ein Ding der Unmöglichkeit, als Anwohner einen Parkplatz zu finden. Auch parken viele Pendler hier, die in die Straßenbahn umsteigen und das Auto den ganzen Tag hier abstellen.
Ich bin absolut dafür im Zuge der Umgestaltung Anwohnerparkplätze anzubieten!!! So kann man auch die Autos aus dem direkten Wohngebiet hinter der Ladenzeile fernhalten!!!

Ich bin gegen Anwohnerparkplätze. Das habe ich schon mal in einer anderen Stadt mitmachen müssen. Das bedeutet Rennerei und zusätzliche Kosten für alle! Da ist die derzeitige Situation das kleinere Übel.
Abgesehen davon könnten Anwohnerparkplätze auswärtige Kunden vom Einkauf am Bischofskreuz abhalten und dadurch die Versorgung mit Geschäften des täglichen Bedarfs in Fußnähe gefährden.

1. Platzgestaltung am Bischofskreuz

Ein neuer Platz an der Bischofslinde bringt nichts und kostet nur Geld. Insbesondere kann diese Maßnahme nicht mit einem Schutz der umliegenden Geschäfte vor der angeblichen Konkurrenz auf dem Brielmann-Gelände begründet werden. Niemand gibt mehr Geld in den Geschäften aus, nur weil da ein größerer Platz mit Bänken und Kinderspielgeräten geschaffen wurde. Man hat schließlich sein Budget. Das Brielmann-Gelände sehe ich auch nicht als Konkurrenz. Wer läuft schon den Weg an der Lehener Straße entlang, nur um dort einzukaufen? Das Brielmann-Gelände ist mit der Straßenbahn praktisch nicht und mit dem Auto nur umständlich zu erreichen. Jeder soll sich selbst fragen, wie oft er in dem früheren Minimal auf diesem Gelände einkaufen war. Der Mensch ist von Natur aus faul und wird seine alltäglichen Einkäufe auch weiterhin auf kurzen Wegen erledigen. Dazu braucht es keinen neuen Platz.

2. Umgestaltung Sundgauallee

Die geplanten Veränderungen an der Sundgauallee werden gefährliche Verkehrssituationen geradezu provozieren. Schon heute muss man, wenn man die Sundgauallee insbesondere stadteinwärts entlangfährt, andauernd auf den linken Fahrstreifen ausweichen, weil rechts jemand „kurz“ steht, sei es, dass er schnell was kauft, sei es, dass er etwas auslädt. Wenn es in Zukunft nur noch eine Fahrspur gäbe, würde sich der Verkehr wegen jedem einzelnen auf der Fahrbahn haltenden Auto unweigerlich stauen und an der Kreuzung zur Dietenbachstraße zu gefährlichen Situationen führen. Die Kreuzung wäre übergangsweise nicht passierbar, weil erfahrungsgemäß immer wieder Autofahrer bei „Grün“ in eine verstopfte Kreuzung einfahren. Solche Situationen sind sehr unfallträchtig. Auch eine breitere Fahrspur würde nicht helfen, da erfahrungsgemäß nicht immer ganz rechts gehalten werden würde, weil „Mitdenken“ nicht sehr weit verbreitet ist. Im Ergebnis sollte es bei den beiden derzeitigen Fahrspuren verbleiben.
Auch die geplanten Schrägparkplätze sind hochgefährlich, insbesondere, wenn jemand neben einem Kastenwagen steht und ohne Sicht rückwärts in den fließenden Verkehr ausparken muss.

Unser Stadtteil Betzenhausen-Bischofslinde ist weder üppig gesegnet mit Natur- noch mit Architekturschönheiten. Eine 60-er-Jahr-Stadtplanungsphilosophie, in deren Zentrum das Auto stand, prägt leider die Wohngebiete beiderseits der Sundgauallee, wo die meisten Menschen leben. Gleichzeitig ist aber genau diese Sundgauallee in weiten Teilen durch den Platanenbestand mit einem lebenswerten Boulevardcharakter ausgestattet, von dem die weitere Planung ausgehen sollte. Dabei sollte die Sundgauallee zwischen Padua- und Berliner Allee konsequent so umgestaltet werden, daß die autozentrierte Überdimensionierung zugunsten der Bürger als Fußgänger, Rollator- und Fahrradfahrer zurückgenommen wird. Das leitet zu folgenden Vorschlägen: nur noch eine Fahrbahn verbleibt, es gilt überall rechts vor links, die Ampelanlagen werden ersetzt durch Warnleuchten für die bevorrechtigte Straßenbahn, deren Fahrplan so umgestaltet wird, daß für die Tram in der Sundgauallee Zeit für Tempo 20 oder 30 bleibt, aus der Kreuzungssituation Dietenbachstraße/Hofackerstraße/Sundgauallee soll durch Begrünung, Baumpflanzung und Asphaltreduktion auf ein Mindestmaß ein Verweilplatz werden, damit in dem Bereich vor der ehemaligen Postfiliale (dessen Räumlichkeiten seit langem wegen der unwirtlichen Umgebung unvermietbar sind) z.B. ein gastronomischer Betrieb Anklang finden kann. Fassadensituationen wie bei Schlecker oder der Parkgarage in dem Haus zwischen Sundgaupassage und Lidl sind eine Zumutung. Hier könnte man versuchen, die Eigentümer intensiv in die Gestaltungsprojekte einzubeziehen.